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Neuer Fehmarnsund-Tunnel: Wirtschaft fordert sachliche Diskussionen über Zukunftsprojekte

Lübeck, 06. März 2020

Die Wirtschaft im HanseBelt freut sich über die Entscheidung des Bundes und der Deutschen Bahn, einen Tunnel unter dem Fehmarnsund zu bauen. „Damit öffnet der Bund rechtzeitig das bisher zweispurige Nadelöhr, das spätestens mit der Fertigstellung der festen Fehmarnbelt-Querung zum Hindernis geworden wäre“, sagt Friederike C. Kühn, Präses der IHK zu Lübeck. Zugleich begrüßte sie den geplanten Erhalt der Brücke über den Fehmarnsund. „Dieses Bauwerk ist seit fast 60 Jahren eines der Wahrzeichen unserer Region, es gehört zu Fehmarn wie das Holstentor zu Lübeck.“

Auch Dr. Arno Probst, Vorsitzender des Fehmarnbelt Business Councils (FBBC), lobt die Entscheidung: „Das ist ein wichtiges Signal für die Region. Der neue Tunnel garantiert als optimale Lösung für die Anbindung der Beltquerung an das Straßen- und Schienennetz den reibungslosen Verlauf des Verkehrs auf dieser wichtigen europäischen Achse. Und der Bund hat die Wünsche der Region ernst genommen und verwirklicht sie.“ Umso wichtiger sei es jetzt, die Kräfte in der Region zu bündeln und den Bau des Jahrhundertprojekts Fehmarnbelt-Querung gemeinsam zu gestalten.

Grundlage dafür sei es, die Diskussion zu versachlichen. „Es bringt überhaupt nichts, mit Zahlen zu jonglieren, die jeder Grundlage entbehren“, sagte Probst mit Blick auf die in der Öffentlichkeit „kolportierten angeblichen Kosten“ für die Verkehrsanbindungen auf deutscher Seite. „Diese Zahlen entbehren jeglicher Substanz, ebenso wie die Kritik am Festhalten am Individualverkehr. Dieser wird in Zukunft kaum abnehmen, zumal der Schadstoffausstoß dank umweltfreundlicher Technik immer weiter zurückgehen wird.“

Vor diesem Hintergrund ist die Investition in ein gut ausgebautes Verkehrsnetz sinnvoll. „Der Bund hat eine Entscheidung für die positive Zukunftsentwicklung des Nordens getroffen, die den HanseBelt im Vergleich zu anderen Regionen deutlich aufwertet“, betont Konsul Bernd Jorkisch, Vorsitzender des HanseBelt-Vereins. „Was ist denn die Alternative zur festen Fehmarnbelt-Querung? Welche Ideen gibt es denn noch, die Region zu entwickeln und Wachstum, Wohlstand und hohe Lebensqualität an der Ostsee zu steigern?“, fragt Jorkisch. „Wenn es uns hier im Norden auch in Zukunft gut gehen soll, müssen wir die Chancen entschlossen nutzen, die sich uns bieten. Die Wirtschaft geht hier mit gutem Beispiel voran und bekennt sich zu ihrer Verantwortung für das Land und die Menschen.

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